Neue Zinkbadlegierungen
Zur Reduktion von hohen Zinkschichtdicken, insbesondere auf silizium- und/oder phosphorhaltigen Stählen, wurden in den letzten 10 Jahren von verschiedenen Verzinkereien in Europa spezielle Legierungen eingesetzt. Diese enthielten bis über 2.5% Legierungselemente. Neu kam bei diesen hochlegierten Zinkschmelzen auch Zinn zum Einsatz.
Wegen der Unsicherheit der langfristigen Auswirkungen dieser Legierungen hat GALVA SWISS zu keinem Zeitpunkt zinnhaltige Schmelzen eingesetzt.
Spannungsrisskorrosion
Es wurde nachgewiesen, dass die Kombination dieser Legierungselemente mit gewissen Stählen insbesondere in Bereichen mit Eigenspannungen zu Rissbildung führen kann. Diese Schädigung bezeichnet man als Flüssigmetallinduzierte Spannungsrisskorrosion. Die EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) hat in Zusammenarbeit mit der Qualitätssicherung von GALVASWISS bereits vor Jahren belegt, dass Zinn einen wesentlichen Anteil daran hat. Das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt empfiehlt nun, die Legierungsbestandteile zu begrenzen, indem der Zinngehalt der Zinkbäder unter 0,1 Gew-% liegen muss.
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Verzinken bei GALVASWISS
Stahlkonstruktionen bei GALVASWISS verzinkt sind bedenkenlos. Es wurden zu keinem Zeitpunkt zinnhaltige Schmelzen eingesetzt:
- GALVASWISS verwendet ausschliesslich Rohzink nach EN 1179 (special high grade SHG).
- GALVASWISS setzt keine Legierungsbestandteile zur Reduktion der Zinkschichtdicke ein (z.B. Zink Nickel Zinn Legierungen).
- Die normativen Anforderungen an die metallurgische Qualität der Zinkbäder werden durch regelmässige externe Analysen kontrolliert.
- GALVASWISS erfüllt in einigen Werken auch die Anforderungen an «trinkwasserbeaufschlagte Teile» (DIN EN 10240).
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